April 2020 – Entscheidung für eine webbasierte Anwendung versus einer Plug-In Version

April 2020 - Decision for a web-based application versus a plug-in version

Mittels eines Fragebogens, der an insgesamt 15 Mitarbeiter des Centre for Econics und Projektpartner herausgegeben wurde, wurde zusammengetragen, ob eine webbasierte oder eine desktopbasierte Softwarevariante bevorzugt wird. Dabei wurden u.a. folgende Kriterien verglichen:

  • Die Arbeitsweise mit der allgemeinen Struktur der zu erstellenden Modelle,
  • Die Anlehnung der Arbeitsweise an vorhandene Softwares,
  • Die Möglichkeit kollaborativen Arbeitens,
  • Technische Notwendigkeiten wie Rechnerkapazitäten und Internetverfügbarkeit,
  • Die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung und Datenanzeige,
  • Die Nutzbarkeit vorhandener frei verfügbarer Open Access Softwares,
  • Die Installation,
  • Die Folgekosten nach Fertigstellung.

Die Ergebnisse des Fragebogens wurden im Anschluss im Projektteam diskutiert und sich letztendlich für eine webbasierte Software entschieden. Ziel der Umfrage war es, ein Meinungsbild zu erfassen - die Ergebnisse sind für die Entscheidung aber nicht bindend. Die zu entwickelnde Software richtet sich vor allem an neue und ungeübte Nutzer, ggf. sogar ohne Vorkenntnisse der MARISCO-Methode. Daher soll die Software soll charmant und elegant aussehen und durch eine einfache Handhabung nutzbar sein. Die digitale Aufarbeitung der Ergebnisse stellt für neue und ungeübte Nutzer bisher eine der größten Hürden für die Verwendung der MARISCO-Methode dar. Der Einstieg in den Arbeitsprozess wird dadurch erschwert, dass für die Bearbeitung bisher kostenpflichtige Microsoftprogramme (Visio) verwendet werden, die im üblichen Office Paket nicht enthalten sind. Die zu entwickelnde Software muss deshalb frei zugänglich sein, idealerweise ohne die Notwendigkeit vorab neue Programme installieren zu müssen.

 

Ziel der geplanten Software ist es vor allem, die zeitintensiven und komplexen Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. In der besten Variante organisieren sich die Elemente im Modell selbst und Pfeile werden von der Software automatisch vom Klick down Menü in das Modell eingetragen. Die webbasierte Version würde mit einer vorgegebenen Anordnung der Elemente im Modell arbeiten. Eine eher vorgegebene Anordnung der Elemente im Modell ist von Vorteil, damit sich die Nutzer nicht in zu vielen Optionen verlieren. Der Nutzer kann über Gewichtungen kleinere Veränderungen in der räumlichen Anordnung der Elemente vornehmen, diese sind für die Entwicklung des Modells aber nicht notwendig. Mit Hinblick auf die zunehmende Vernetzung erscheint kollaboratives Arbeiten immer wichtiger. Die webbasierte Software scheint dafür mehr Möglichkeiten zu bieten.

 

Die Wartungskosten der desktopbasierten Software dürften geringer ausfallen, haben aber den Nachteil, dass Neuerungen erst wieder durch die Nutzer installiert werden müssen. Bei der webbasierten Variante lassen sich Neuerungen zentral für alle Anwender vornehmen, allerdings ist dies mit höheren Kosten verbunden.

Im nächsten Schritt wurde mit der Vorbereitung der öffentlichen Ausschreibung für eine Programmierfirma begonnen.

 

By means of a questionnaire, which was handed out to a total of 15 employees of the Centre for Econics and project partners, it was gathered whether a web-based or a desktop-based software variant was preferred. The following criteria, among others, were compared:

  • The working method with the general structure of the models to be created,
  • The mode of operation is based on existing software,
  • The possibility of collaborative work,
  • Technical necessities such as computer capacity and Internet availability,
  • The speed of data processing and data display,
  • The usability of existing freely available Open Access Software,
  • The installation,
  • The follow-up costs after completion.

The results of the questionnaire were then discussed in the project team and finally the decision was made to use web-based software. The aim of the survey was to gather an opinion - but the results are not binding for the decision. The software to be developed is primarily aimed at new and inexperienced users, possibly even without previous knowledge of the MARISCO method. Therefore, the software should look charming and elegant and should be usable by an easy handling. The digital processing of the results is one of the biggest hurdles for new and inexperienced users to use the MARISCO method. The entrance into the working process is made more difficult by the fact that Microsoft programs (Visio), which are not included in the usual Office package, are used for the processing. The software to be developed must therefore be freely accessible, ideally without the need to install new programs in advance.

 

The aim of the planned software is primarily to simplify and accelerate the time-consuming and complex processes. In the best variant, the elements in the model organize themselves and arrows are automatically entered into the model by the software from the click down menu. The web-based version would work with a given arrangement of the elements in the model. A more predefined arrangement of the elements in the model is advantageous so that users do not get lost in too many options. The user can make small changes in the spatial arrangement of the elements by using weightings, but these are not necessary for the development of the model. In view of the increasing networking, collaborative work seems to be more and more important. The web-based software seems to offer more possibilities for this.

 

The maintenance costs of the desktop-based software are likely to be lower, but have the disadvantage that innovations must first be installed again by the users. With the web-based variant, innovations can be made centrally for all users, but this is associated with higher costs.

 

The next step was to prepare the public tender for a programming company.

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